Tankwarte/-innen versorgen Kraftfahrzeuge mit Treib- und Schmierstoffen. Sie füllen Fahrzeuge mit Benzin, Diesel oder Gas auf, kontrollieren den Ölstand, füllen Öl nach und wechseln Öl. Darüber hinaus übernehmen sie einfache Wartungsdienste, waschen und reinigen Fahrzeuge, wechseln Reifen und führen einfache Reparaturen aus. Weiterhin verkaufen sie Kfz-Zubehör, Getränke, einfache Speisen, Zeitungen, Zeitschriften, Spiele, vermieten Leihwagen und verwalten das Lager.

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Tankwarte/-innen arbeiten für…
Tankstellen
Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.
Bewerber sollten…
selbständig arbeiten
kontaktfreudig sein
technisches und kaufmännisches Verständnis haben
bereit sein, auch nachts und an Wochenenden für die Kundschaft zur Verfügung zu stehen.
Zugangsvoraussetzung
Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss. Manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.
Ausbildungsvergütung
Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach gehts weiter, beispielsweise als Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein.
Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.
Kfz-Technik
Schweißen
Verkaufstraining
Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:
Betriebswirt/-in Kraftfahrzeuge
Handelsfachwirt/-in
Kfz-Kaufmann/-frau
Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich, u.a. als:
Dipl.-Ingenieur/-in Maschinenbau Fahrzeugtechnik