Bergbautechnologe/-in

Bergbautechnologen/-innen arbeiten in Unternehmen des Bergbaus, in Erdöl- und Erdgasförderbetrieben sowie im Brunnen- und Tunnelbau.

Die Ausbildung erfogt in den Fachrichtungen Tiefbautechnik und Tiefbohrtechnik.

In der Fachrichtung Tiefbautechnik werden bergtechnische Arbeiten im Untertage- und Übertagebetrieb ausgeführt sowie Grubenbaue aufgefahren, gesichert und unterhalten.

In der Fachrichtung Tiefbohrtechnik werden technische Arbeiten im Bergbau ausgeführt, wie die Herstellung und Sicherung von Bohrlöchern, das Erschließen von Rohstoffquellen und die Begleitung des Förderprozesses.

Quelle: FrankBlade – https://pixabay.com/de/essen-zeche-zollverein-bergwerk-2010652/

Bewerber/innen sollten…

Interesse an Arbeiten unter Tage und unter schwierigen Wetterbedingungen haben,
Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften haben

Zugangsvoraussetzungen

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung zum/zur Bergbautechnologen/-in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, ggf. ein Studium:

Techniker/in – Bohr-, Förder-, Rohrleitungstechnik
Techniker/in – Bergbautechnik
Bergbau, Bergtechnik
Geowissenschaften