Umwelttechnologen/-innen sorgen dafür, dass unsere Luft rein bleibt, dass Lebensmittel und Getränke schadstofffrei sind, dass Häuser vor Lärm und Erschütterung geschützt sind und dass in unseren Seen und Flüssen bedenkenlos gebadet werden kann. Sie stellen die dafür notwendigen Filter- oder Wiederaufbereitungsanlagen zur Verfügung, entnehmen Luft-, Boden- oder Gewässerproben und führen Testreihen und Messungen durch. Sie dokumentieren die Ergebnisse, erstellen Statistiken und suchen nach geeigneten Maßnahmen bei Grenzwertüberschreitungen.
Sie werden in folgenden 4 Spezialisierungen ausgebildet: Abwasserbewirtschaftung, Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen, Wasserversorgung.
Quelle: sumanley – https://pixabay.com/de/windrad-energie-erneuerbare-energie-1821168/
Sie arbeiten in…
Kläranlagen, in Müllverwertungs- und Müllverbrennungsanlagen, in Versorgungsbetrieben, Laboratorien von Behörden, in der Umweltanalytik von Verbänden, in der Energiewirtschaft, im Anlagenbau
Bewerber/-innen sollten …
technisches Verständnis haben, sich gern für den Umweltschutz einsetzen, unempfindlich gegen Temperaturunterschiede sein, Freude am Experimentieren haben, Interesse an Naturwissenschaften, besonders Chemie, Ordnungssinn haben.
Nicht geeignet ist die Ausbildung …
bei Anfälligkeit für Infektionen und Allergien
Zugangsvoraussetzung
Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für die Ausbildung vorgeschrieben. Die meisten Schulen erwarten aber die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildung erfolgt als schulische Ausbildung mit einer Dauer von 2 Jahren. Der Besuch schulischer Ausbildungen wird nicht vergütet.
Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht’s weiter, beispielsweise als Technische/r Betriebswirt/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständige/r Unternehmer/-in haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden.
