
Irrwege in der Ausbildung sind vermeidbar
Die Zahl der jungen Menschen, die ihre Ausbildung abbrechen, wird regelmäßig in den Medien thematisiert. Ganz erschrocken stellt man dann wiederholt fest, dass im Durchschnitt jeder vierte Azubi vorzeitig hinschmeißt. Dabei ist die Tendenz schon seit Jahren erkennbar. Und das, obwohl die Ausbildungschancen in vielen Bundesländern besser sind als je zuvor. Vielerorts übersteigt die Zahl freier Ausbildungsstellen die der möglichen Bewerber deutlich.
Viele „Kenner“ der Thematik haben dann auch sogleich die Gründe für das Abbrecher-Problem parat: zu wenig Geld, zu viele Überstunden, weitgehender Missbrauch als billige Arbeitskraft.
Ohne Zweifel, diese Argumente sind nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sind sie auch nicht neu. So mancher erinnert sich wohl noch an den Vergleich von Lehr- und Herrenjahren. Der eigentliche Ansatz zur langfristigen Lösung des Problems dürfte indes an anderer Stelle zu suchen sein.
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