Uhrmacher/-in

Uhrmacher/-innen stellen Uhrenteile her, montieren Uhren aus Einzelteilen zusammen, sie pflegen und halten Uhren Instand, stellen Störungen fest und beheben sie, restaurieren  Uhren und beraten Kunden.

Quelle: cocoparisienne – https://pixabay.com/de/textur-hintergrund-uhr-uhrzeit-2106681/

Uhrmacher/-innen arbeiten für …

Uhrenhersteller
Schmuck- und Uhrengeschäfte
Hersteller von Mess-, Regel- und Nachrichtentechnik

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Bewerber/-innen sollten…

Spaß an Feinarbeit haben
sich für technische und physikalische Zusammenhänge interessieren
eine ruhige Hand haben und nicht so schnell die Geduld verlieren
gut sehen können

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Gesellen- oder Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich (Vergütungstabelle). Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht‘s weiter, beispielsweise als Restaurator. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

Restauration
Uhrentechnik
EDV in der Feinwerktechnik

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. :

Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
Uhrmachermeister/-in
Techniker/-in der Fachrichtung Entwicklungstechnik

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, z.B. als Dipl.-Ingenieur/-in